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Wer ich bin?

Mein Name ist Hartmut Geisler
Jahrgang 1952
Ich bin verheiratet mit Christa seit dem 8. April 1980 und lebe als Witwer seit dem 8. Juli 2016 von ihr getrennt in Berlin, habe zwei erwachsene Töchter
Bin mittlerweile fünffacher Großvater

Was mein Beruf ist?

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung
Seit Oktober 2013 Frührentner wegen COPD mit Lungenemphysem und Bronchiekstasen

Womit ich mich am liebsten beschäftige?

Ich bin von Kindheit an eine leidenschaftliche Leseratte - einen Tag ohne Lektüre kann ich mir gar nicht vorstellen
Primärer Lesestoff: Geisteswissenschaftliche Literatur aus dem Bereich Philosophie und Theologie (Schwerpunkt: Systematische Theologie und Exegese des NT)

Warum etwas Theologisches und Philosophisches?

Als Quereinsteiger in die Theologie und Philosophie, als Dilettant im positivem Sinne [= einer, der eine Sache aus Liebe, nicht beruflich betreibt]... gehe ich natürlich in einer anderen Weise an die Beantwortung von Fragen, die mir aus meiner Lebensgeschichte zuwachsen, heran als wissenschaftliche Fachleute es gewohnt sind, so dass meine Ergebnisse daher oftmals verschieden sind von denen der "Experten".

Ich versuche, mit dem Licht des Glaubens und der Anstrengung des Begriffes auf einer ersten Reflexionsstufe kritisch zu hinterfragen, was auf mich zukommt, zwar als Dilettant, aber nach Möglichkeit eben nicht dilettantistisch.

Apostolat

ist mir als überzeugter Christ immer sehr wichtig gewesen, daher unter anderem: Leitung eines Bibelkreises und der Versuch mit dieser Website hier, etwas Apostolat zu betreiben.

Von 2000 bis 2007 war ich sehr aktiv in der katholischen Gemeinde St. Marien-Liebfrauen in Berlin-Kreuzberg: als Lektor, Mitarbeiter im Redaktionsteam des Gemeindebriefes, für den ich regelmäßig Artikel schrieb, Mitglied und Vorsitzender des Pfarrgemeinderates, Organisator für diverse Feste und Veranstaltungen...

Im Dekanatsrat war ich stellvertretender Vorsitzender und im Diözesanrat Mitglied, engagiert in den Arbeitskreisen: Ökumene und Christlich-Islamischer Arbeitskreis.

Aus Protest gegen Maßnahmen des Erzbistums: Rücktritt von allen Ämtern.

Kurze Zeit später verließ ich die Marien-Liebfrauen Gemeinde

Intermezzo

 Seit 2007 war ich dann bei der Piusbruderschaft und wurde auch dort recht schnell wieder aktiv, indem ich für das Priorat eine Website erstellte und betreute und zuerst ehrenamtlich und dann für 14 Monate als Ein-Euro-Jobber Büroarbeiten übernahm.

Zu Mariä Verkündigung 2008 legte ich meine Profess für den Drittorden der Piusbruderschaft ab, weil ein verbindliches Leben als Christ mit dem Ziel der Vervollkommnung mir sehr am Herzen liegt.

Seit der Leugnung des Holocaust durch Weihbischof Williamson und der zuerst zögerlichen und erst auf öffentlichen Druck eindeutigen Stellungnahme der Priesterbruderschaft gegen diese Äußerungen, habe ich das Band zur Priesterbruderschaft zerschnitten. Das war natürlich nur der Auslöser, denn nach Überlegungen, die mich bereits seit den letzten Exerzitien (an denen ich im Oktober 2008 im Raum Dresden teilnahm) umtrieben, spielte ich ohnehin schon mit dem Gedanken, die Priesterbruderschaft wieder zu verlassen. Die Entscheidung fiel dann insbesondere durch die Auseinandersetzung mit der Katholischen Dogmatik von Otto Hermann Pesch und seinem Buch zum II. Vatikanum, dem Büchlein vom Liturgiker Michael Kunzler zur alten Messe und vor allem dem erneuten gründlichen Lesen der Texte des letzten Konzils (mit den Einführungen und Kommentaren des LThK und vor allem Herders Theologischen Kommentar zum Zweiten Vatikanischen Konzil in 5 Bde.).

Mehr noch: gerade die neuerliche Auseinandersetzung mit der evangelischen und reformatorischen Theologie führte mich nun wieder hin zu den Überzeugungen der Reformatoren, denen ich mich schon einmal angenähert hatte, aber aufgrund verschiedener Umstände nicht übernahm...

Reformatorische Ausrichtung

Nun, nachdem ich aus der katholischen Kirche offiziell ausgetreten bin und zwischenzeitlich noch versuchte, mich von der Religion insgesamt abzuwenden, fühle ich mich allen christlichen Gemeinschaften verbunden, deren Ziele und Grundsätze ich weitgehend teilen kann: Gemeinden, die sich biblisch-reformatorisch orientieren und für die „das vierfache Solus“ der unaufgebare Maßstab ist:

  • allein die Bibel (nicht auch noch Tradition und verbindliches Lehramt)
  •  allein Christus (nicht auch noch die Heiligen, Maria, der Papst)
  • allein der Glaube (nicht auch noch die Vernunft, Wissen, Erkenntnis)
  • allein die Gnade (nicht auch noch die Verdienste der Heiligen, die eigenen guten Werke)

Zum vierfachen Solus verweise ich auf die Vorträge von Prof. Dr. Bernhard Kaiser, abrufbar von der Internetseite des Instituts für Reformatorische Theologie. IRTgGmbh

Man gab mir auch mal den Rat, eine eigene Gemeindegründung in Betracht zu ziehen, falls ich keine geeignete finde. Aber dazu fehlt mir leider aus gesundheitlichen Gründen die dafür notwendige Kraft...

Ob es mir überhaupt noch möglich sein wird, in eine Gemeinde zu gehen, ist aufgrund meiner gesundheitlichen Situation sehr fraglich, zumal mein Krankheitszustand aus medizinischer Sicht auf keinen Fall besser, sondern zunehmend schlechter werden wird.

Nota bene: Wäre aber ganz interessant wahrzunehmen, wie im Falle einer Gemeindegründung, dann diejenigen reagieren würden, die in mir ohnehin einen geistig Schwachsinnigen sehen, der einer Therapie bedürftig ist und nichts anderes von sich gibt als gequirlten Bullshit (so die Äußerung eines geistigen Zwerges aus den Reihen der Priesterbruderschaft, eines Cholerikers wie er im Buche steht, nachdem er meinen "Schwachsinn" auf meiner alten Website gelesen hatte.)

Sonstige "Freitzeitbeschäftigungen"

Fitness aktiv (soweit es meine Gesundheit mit COPD Stadium IV, Lungenemphysem und Bronchiektasen noch erlaubt)

Musik klassisch: Mozart, Bach, Beethoven, Schubert (in dieser Rangfolge)
Ansonsten: Johnny Cash, Kris Kristofferson, Eric Clapton, Bob Dylan, Joe Cocker, The Beatles und Paul McCartney

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Hier wohne ich seit 1979
Falckensteinstraße 46
10997 Berlin




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